Donnerstag, den 30. November 2006

Der letzte Tagebucheintrag aus Japan


Meine Fertigstellung ist leider sich verspätet, weil ich lange Zeit kein Tagebuch schreiben konnte.
Ich bin am 10. November nach Hause zurückgekommen und bin jetzt schon 3 Wochen zu Hause. Die Zeit ist wirklich schnell vergangen.



 
Letzte Woche hat Shinya die ZMP bestanden.
Gratuliere, Shinya!!
Er hat Deutsch im Goethe-Institut, bei Frau Janko und auch zu Hause sehr fleißig gelernt und er hat die Prüfung zu Ende gebracht. Er hat nur sechs Monate Deutsch gelernt, aber er konnte die ZMP bestehen. Wunderbar! Ich möchte es ihm nachmachen.      

      

Im Folgenden die Ausgaben für den Aufenthalten in Schwäbisch Hall:   


1.)Lernen
 
2006 Kursgebühr für einen Monat955
 (Sommerkosten:1.035

            und kontinuierliche Kosten… minus 100
 
       Mai     …955
        
Juni    …855
        
Juli     …935
        
August   …935
        
September…935
        
Oktober  …855       
                        Summe 1.)  5.470


2.)Wohnheim

Das Goethe-Institut Schwäbisch Hall hat sieben Wohnheime. Jeweils zwei Bewohner teilen sich ein Badezimmer. Deswegen habe ich als besondere Ausgaben 40 für die Einzel-Benutzung bezahlt.Normalkosten sint 370 .
      
(370 +40 )×6=2.460

Aber ich konnte glücklicherweise bei Frau Janko wohnen, deswegen konnte ich die Hälfte des Geldes zurückbekommen.
 
      
2.460 -1.230 =1.230   
                       Summe 2.)  1.230                  


3.)Mahlzeiten in der Mensa 
  Frühstück 80 ×3=240            
Wir konnten in der Mensa zu Mittag essen,aber das Essen war zu schwer bekömmlich für mich. Ich habe drei Monate nur Frühstück gegessen, dann habe ich fast alle Mahlzeiten zu Hause gegessen.
                             Summe 3.)   240


4)Lebenshaltungskosten
 
① Verbindung ins Internet pro Monat 20
 (Bei Frau Janko konnte ich ins Internet gehen, deshalb habe ich auch für die Verbindung bezahlt
; aber in Wohnheim 8 konnte ich das nicht tun.
   
20 ×4                            80  
 
②Fernsehen
   
25 ×3                            75   
 ③Visum
   Antrag 50   Röntgenaufnahme 42       
92
 
Alles andere
  
                             
3.721                                
                        Summe 4.)  3.968
      

          Summe 1.)+2.) +3.)+ 4.)   10.908

 

Ist das alles sehr teuer? Oder nicht ?
Für mich ist es sehr teuer, aber ich konnte drei Monate lang kostenlos in einer Wohnung (nicht im Wohnheim) wohnen. Das war Glück und eine gute Erfahrung. Vielleicht kann ich noch nicht so gut Deutsch verstehen und sprechen, aber jetzt kann ich ein bisschen schneller Deutsch lesen und besser verstehen. Außerdem konnte ich viele andere Ausländer kennen lernen. Diese Erfahrung ist für mich sehr wertvoll!


Vielen Dank Frau Janko und Frau Thomas für Ihren netten Unterricht!
Ich werde Sie nie vergessen.
Vielen Dank Johannes und Friedel, Marianne und Horst, Thomas und Ruth, Rolf und Irma, Jola und Herwig, Peter und Ingrid und Silvia und Familie für ihre nette Einladung!
Vielen Dank Ami-san, Andrea, Antoine, Ernesto, Haru-san, Jean, Jean-Philippe, Kayoko-san, Kouichi-san, Mara, Michael, Mitsue-san, Pawel
, Radek, Rudolf, Shinya-san, Sophy, Stephen, Takahiro-san und Takeshi-san, und Frau Vogel für Ihre Freundschaft und große Hilfe!
Vielen Dank Tom und Hannemann, ihr habt mich viel getröstet
.

Nächstes Jahr oder übernächstes Jahr will ich mit meinem Mann bestimmt wieder nach Deutschland fahren.
Auf Wiedersehen!!



 

          
Samstag, den 28. Oktober

Ich muss schnell berichten;
Ich habe die ZMP nicht bestanden, weil meine Fähigkeit noch nicht genug war. Ich probiere diese Prüfung nochmals in Japan.

Gestern habe ich mein 6. Semester endlich beendet. Ich bin stolz auf meine täglichen Anstrengungen, obwohl es sehr schwer war.

Ich danke Frau Janko, die mir dieses Glück gegeben hat, Frau Thomas, die mir immer geholfen hat, Hannemann, der mir auch geholfen und mich viel zum Lachen gebracht hat und Michelfeld mit seiner schönen Landschaft.
Ich war sehr glücklich in Michelfeld!!

Heute fahre ich nach Frankfurt, danach reise ich 2 Wochen durch Deutschland. Ich schreibe in diesem Tagebuch wieder in Japan weiter. Bis dahin!                        


 


Sonntag, den 22. Oktober


Gestern haben wir (Mitsue, Haruyasu, Shinya, Frau Thomas und ich) meine Abschiedsparty gefeiern. Wir haben bisher 5 Mal zusammen etwas gekocht, z.B; Sushi, Udon, Tenpura-Udon, Curryreis usw.
Diesmal haben wir wieder Sushi gekocht, weil ich Nigirizushi probieren wollte. Shinya hat die Möhren geschält und Pilze geschnitten. Haruyasu hat die Pilze und Brokkoli gebraten. Mitsue hat die Gurke geschnitten und mit mir zusammen Eier gebraten. Ich habe Sushireis gekocht und dann zusammen mit Seetang gerollt. Aber wir haben ein bisschen zu viel Reis gerollt und nur 3 Stücke Nigirizushi gemacht. Schade!
Während wir Sushi vorbereitet haben, hat mich Marianne plötzlich besucht. Sie hat einen Zwetschenkuchen gebacken und mitgebracht. Es war sehr nett von ihr, weil ihr Mann jetzt im Krankenhaus ist und sie sehr beschäftigt sein muss!
Ich habe mich sehr gefreut, ihren Zwetschenkuchen wieder essen zu können. Er hat sehr gut geschmeckt, Marianne vielen Dank!  

Wir haben zusammen Sushi, gebratene Pilze und Brokkoli gegessen, Suppe und Wein getrunken. Ich habe mich sehr gefreut, mit diesen Freunden zusammen meine Abschiedsparty feiern zu können.

Am Dienstag habe ich ZMP Prüfung und am Donnerstag halte ich einen Vortrag über Tilman Riemenschneider, deshalb möchte ich am Freitag mein deutsches Tagebuch weiterschreiben.
Bis dann!                  


 


Montag, den 16. Oktober

Danke schön, Antoine!
Heute habe ich von Antoine in Frankreich eine E-Mail bekommen, darin er wie folgt geschrieben.

Jeden Tag lese ich dein Tagebuch…… Aber schon 8 Tage warte ich auf die Neuigkeiten…Hast du zu viel Arbeit?                

Als ich diese E-Mail gelesen habe, dachte ich, dass ich zu erst mein deutsches Tagebuch schreiben wollte.
Ja, ich war wirklich beschäftigt mit meinen täglichen schweren Hausaufgaben! Diese 10 Tage haben wir schon 2 Mal die Vorträge gemacht, und noch 1 Mal müssen wir einen Vortrag halten. Ich habe schon entschieden, dass das Thema mein letzten Vortrag über Tilman Riemenschneider ist. Jetzt denke ich über die Struktur nach und ich habe einige Fotos gesammelt.
Außerdem muss ich mich noch für ZMP vorbereiten. Ich habe einige Fragen mit meinem Übungsbuch geübt, aber sie waren sehr schwer. Unterricht ist auch sehr schwer. Deswegen konnte ich keine Zeit finden, mein Tagebuch zu schreiben.

Am 14. Oktober habe ich meine Freundin Silvia besucht. Sie wohnt allein in Winnenden und ich habe sie schon ein Mal dort besucht, aber ich habe ihre Familie noch nicht gesehen. Ich habe gedacht, dass ich sie unbedingt einmal besuchen möchte. Silvia hat mich nach Altensteig mit ihrem Auto mitgenommen. Die Bäume waren malerisch und dieses kleine Dorf war ideal, besonders in der Nacht! Ich habe Torsten und Christian nach 8 Jahren gesehen. Als ich sie 1998 mit meiner Tochter besucht hatte, war Christian noch kleiner als ich. Jetzt ist er größer als ich und er studiert an einer Uni. Wunderbar!

Am 15. Oktober bin ich mit Silvia spazieren gegangen, da habe ich zwei kleine Katzen gesehen. Silvia hat sie fotografiert, aber sie haben sich immer bewegt, dann hat Silvia ein hübsches Foto gemacht. Ich mag dieses Foto sehr!                                             


 


Sonntag, den 8. Oktober

Mitsue und Shinya sind gestern aus der Stadt zu mir gekommen. Wir haben zusammen über Deutschübung gesprochen, danach haben wir Frau Thomas angerufen. Sie ist immer sehr nett zu uns und sie hat unsere Tagebücher alle korrigiert. Dann hat Shinya ihre Wohnung besucht und er war sehr beeindruckt, weil Frau Thomas viel schönes Porzellan zu Hause hat. Shinya scheint ein großes Interesse an der Kunst zu haben.

Heute Morgen bin ich in die Stadt gelaufen, weil ich eine Ausstellung über Bücher sehen wollte. Während des Laufens habe ich viele schöne Gräser gesehen. Es gab heute Morgen einen starken Nebel, deswegen hatten die Gräser viele Tropfen wie Diamanten.
Auf diesem Foto hat das Gras wie eine Krone ausgesehen.

Am Marktplatz habe ich Mitsue gesehen, dann haben wir eine Galerie besucht. Dort gab es eine Ausstellung über Friederike Groß - Journographie. Sie sind satirisch und ich mag so etwas.
Als wir durch die Stadt gelaufen waren, haben wir einen Keller gefunden. Wir sind in den Keller eingetreten und haben dort neuen Wein gefunden. Er hat sehr gut ausgesehen, deswegen haben wir dort den neuen Wein getrunken und einen Zwiebelkuchen und einen Käsekuchen gegessen. Es war alles sehr lecker. Ich wollte diesen neuen Wein nach Japan mitbringen, aber er ist sehr schwer. Ich habe es aufgegeben, Wein zu kaufen. 

                      

 


Freitag, den 06. Oktober

Gestern hat mein neues Semester begonnen. Frau Butler unterrichtet uns wieder, wunderbar! Aber sie hat uns gesagt, dass ein Monat nur 17 Tage bedeutet. Ja, es stimmt! Ein Monat ist lange, aber doch sehr kurz. An wie viele Wörter kann ich mich erinnern? Heute habe ich das Wort „enttäuscht“ nicht verstanden und meine Kollegin Maria gefragt. An ihre Erklärung habe ich mich erinnert, dass ich das Wort im Juni im Kopf behalten hatte. Ah!

Unsere Klasse hatte bis gestern Morgen 9 Studenten, aber heute sind 6 neue Studentinnen noch gekommen. Sie können auch gut Deutsch sprechen und verstehen. Stephen hat mir über unseren Unterricht gesagt, dass er schwerer ist als im September. Ich finde es auch.

Übrigens habe ich mein Gepäck nach Japan geschickt. Gestern hat Frau Thomas mich mit ihrem Auto zum Postamt gebracht, Danke! Aber ein Paket war ein bisschen schwerer als 5kg, deswegen hat er 17 Euro mehr gekostet, schade! Nächstes Mal muss ich auf das Gewicht besser achten.                           


 


04. Oktober Mittwoch

Morgen beginnt mein neues Semester. Ich wollte heute meine Sachen ordnen, weil ich diese Sachen nach Japan schicke. Ich habe gehört, wenn ein Koffer im Flugzeug schwerer als 20 kg im Flughafen ist, müssen wir 53 Euro pro 1 kg bezahlen! Deswegen möchte ich meine Sachen, über 20 kg hinausgehen, schicken.

Vorgestern habe ich eine Personenwaage gekauft. Sie hat 49 Euro gekostet.
Heute habe ich mich auf diese Waage gestellt. Zuerst wiege ich mich.
Dann stehe ich mit dem Koffer auf der Waage, um von diesem Gewicht die Kg meines Kürpers abzuziehen. Das Gewicht meines Koffers war ca. 6kg. Es bedeutet, dass ich in meinen Koffer nur noch 14 kg einpacken darf.
Heute habe ich 3 Pakete gepackt, aber Ende Oktober muss ich vielleicht noch 3 Pakete packen. Ich habe viele Bücher gekauft, die sehr schwer sind.
Ich brauche noch einen Monat, diese Sachen für Japan zu ordnen........                                


 


03. Oktober Dienstag

Heute habe ich Mitsue, Marianne und Frau Thomas zum Mittagessen eingeladen. Mitsue ist wieder aus der Stadt nach hier gelaufen, obwohl es stark geregnet hat. Mitsue und ich haben Udon zubereitet (fast hat Mitsue es allein gemacht, danke!), weil Marianne Udon sehr gerne isst. Udon war gut, aber die Suppe war ein bisschen dünn.
Marianne hat heute auch besser ausgesehen. Ich war erleichtert.

Nach dem Mittagessen habe ich mit Mitsue etwas gesprochen, weil sie einen Monat Urlaub genommen hat. Aber es ist sehr schwer, Deutsch allein einen Monat zu lernen, deswegen habe ich ihr empfohlen, ein Mal oder zwei Mal pro Woche zu mir zu kommen und mit Frau Thomas zu sprechen.
Ich habe gedacht, dass wir heute einen Bus in die Stadt nehmen könnten, aber der Bus ist nicht gekommen. Ist der Jahresfahrplan falsch? Ich muss die Firma fragen. Dann habe ich ein Taxi angerufen, weil es heute Feiertag ist. Es bedeutet, dass kein normaler Bus am Feiertag fährt. Schade!
(Frau Thomas hat meinen Fehler gefunden, dass das Wort im Fahrplan „Ferien“ ist und es nicht „Feiertag“ ist!)
              

 


02. Oktober Montag

Heute möchte ich über ein Abenteuer schreiben.

Am 30. September bin ich nach Würzburg gefahren, um Peter zu sehen und die Museen zu besuchen. Es war die achte Reise nach dieser schönen Stadt.
Peter hat heute auch wieder im Mainfränkischen Museum gearbeitet. Er hat mich informiert, dass ein Bildhauer eine Replik im Riemenschneider Saal macht. Ich habe sie gesehen und gedacht, dass die Replik sehr gut aussieht, aber die Augen ein bisschen unterschiedlich sind.
Ich habe heute auch das Dom Museum besucht, aber es gab nur 3 Skulpturen.von Tilman Riemenschneider zu sehen und leider ist Fotografieren verboten.

Am Abend habe ich Peters Haus besucht und bin mit seiner Frau zu einer Weinstube gefahren. Diese heißt „Maulaffenbäck“ und die Würste schmeckten sehr gut.

Am 1. Oktober bin ich früh aufgestanden und zum Würzburg Bahnhof gegangen. Ich bin in einen Zug eingestiegen und nach Ansbach gefahren. In Ansbach habe ich festgestellt, dass die Anzeige für Gleis 2 „Nach Stuttgart 9 Uhr 07 Abfahren“ gezeigt hat. Danach ist ein Zug angekommen. Ich bin in diesen Zug eingestiegen und der Zug ist abgefahren. Nach ca. 10 Minuten ist eine Schaffnerin gekommen, dann habe ich ihr meine Fahrkarte gezeigt. Sie hat mir gesagt, dass ich in einen falschen Zug eingestiegen bin, deswegen müsste ich am nächsten Bahnhof aussteigen und zurückfahren. Dieser Zug fuhr München! Ich habe die Fassung verloren und Friedel angerufen. Ich habe ihr gesagt, dass ich keine Idee habe, wo ich jetzt bin und ich will nochmal anrufen. Fast 9 Uhr 35 endlich hat der Zug in Treuchtlingen gehalten. Ich bin dort ausgestiegen und schnell zur Information gegangen. Ein Mann hat mich informiert, dass der Zug nach Würzburg um 10 Uhr 24 abfährt und um 10 Uhr 59 in Ansbach ankommt, dann müsste ich den Zug nach Stuttgart um 11 Uhr 07 nehmen. Ich habe verstanden und Friedel angerufen.
„Vielleicht kann ich um 11 Uhr 21 in Dombühl ankommen“
. habe ich ihr gesagt.
A b e r... der Zug ist um 10 Uhr 29 abgefahren, dann hat er in jedem Bahnhof angehalten. Es war unmöglich, um 11 Uhr 07 Ansbach zu erreichen.
„Was kann ich machen?“ Ich wollte weinen! Johannes ist schon 80 Jahre alt und nicht mehr zu Fuß. Ich wollte ihn nicht zu lange Zeit auf mich warten lassen! Dann habe ich eine Durchsage gehört,
„Frau Midori! Frau Midori! Bitte in Ansbach aussteigen! Dort wartet er.“
Ich war wirklich überrascht und erleichtert.
Johannes, danke!!
Er hat mir eine große Beruhigung gegeben.  


Als ich Johannes auf dem Bahnsteig in Ansbach gesehen habe, war ich sehr froh! Und als ich Friedel in ihrem Haus gesehen habe, habe ich mich wahrlich erleichtert gefühlt. Danach habe ich eine schöne Zeit in Buch am Wald gehabt.
 <Johannes Haus Eingang>

                 

  Midoris Tagebuch auf Deutsch
              
von Oktober bis November 2006



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